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Oldtimerszene Schweden © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
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Den kühlen Norden hatte ich mir anders vorgestellt: auch auf unserer zweiten Schwedenreise hatten wir drei Wochen fast durchgehend Schönwetter und legten auch einige Badetage ein. Wie im Jahr 2014 fuhren wir viel in durchs Land, besuchten diesmal aber auch die Städte Malmö und Stockholm.

Die Schweden lieben ihre Autos, vor allem wenn sie einen V8 unter der Haube haben. Angeberei ist verpönt, die Liebe zur Technik, die Freude am alten Blech steht im Vordergrund. "Modeautos", wie einen Porsche 911 oder eine Mercedes Pagode trifft man hier selten an, dafür hat Schweden einen äussterst lebendige Ami-Szene zu bieten. Strassenkreuzer aus den 50er, 60er und 70er Jahren stehen dort hoch im Kurs, aber auch Vorkriegswagen, Muscle Cars und natürlich Oldtimer von Volvo und Saab.

Die Leute im Norden kennen wenig Stress: obwohl ihre Autos durchwegs gut motorisiert sind, ist gemütliches Cruisen angesagt. Wenn 90 erlaubt sind, dann wird auch ein 90er gefahren - und zwar ein gestrichener. Kein knapp auffahrender Hintermann stresst, riskante Überholmanöver sind verpönt. Das macht das Fahren, oder besser gesagt das Cruisen entspannt. Schnell hat man sich an die Fahrweise gewöhnt, ist mit der Funktionsweise des Tempomaten vertraut und kann so stundenlang auf gut ausgebauten Landstrassen durch die Landschaft gleiten.

Sobald es sonnig ist - und das ist es im Juli sehr oft - werden die Ami-Schlitten aus ihren Garagen geholt. Buick, Cadillac, Chrysler, Chevy, Ford, Hudson, Oldsmobile, Plymouth, Pontiac, Tucker, Willies,....einer schöner als der andere. Manchmal mit Original-Patina, andere wiederum originalgetreu restauriert, andere wiederum als fetzige Hot-Rods aufgepeppt. Die Besitzer geben gerne Auskunft über ihre Schätze und geraten schnell ins Schwärmen - und sie treffen sich regelmässig zu Benzingesprächen.

Viele dieser Autos haben eine atemberaubende Geschichte: die einen waren schon immer in Schweden angemeldet, andere wurden aus den USA, Südamerika oder exotischen Ländern importiert. Im Zentrum von Huskvarna, der Industriestadt, die durch die Produktion von Nähmaschinen, Motorrädern und Forstmaschinen bekannt wurde, findet jeden Mittwoch im Sommer ein Treffen der Fahrzeugenthusiasten statt. Wahre Schmuckstücke amerikanischer Provenienz waren dort zu bewundern, aber auch Raritäten aus Europa, wie z.B. ein wunderschöner Alfa Montreal, alte Volvos, Saab - Zweitakter und kultige Wohnwagengespanne. Jedes Treffen steht unter eine anderen Thema. Das Treffen, das ich heuer besuchte, war Off-Road-Fahrzeugen und Amphibienfahrzeugen gewidmet. Neben Volvo Militärafhrzeugen, einem VW Schwimmwagen waren es vor allem die riesigen dreiachsigen Amphibienfahrzeuge, die einen bleibenden Eindruck hinterließen. Solche Fahrzeuge hatte ich in Österreich noch nie zu Gesicht bekommen, in Huskvarna furh eines nach dem anderen auf und stellte sich in Position.

Aber auch abseits der Treffen findet man immer wieder alte Fahrzeuge im Alltagsbetrieb. Volvo Amazon und eckige 144er sind noch immer als Alltagsfahrzeuge im Einsatz, auch wenn sie schon mehr als 1 Million Kilometer auf dem Zähler haben.

mehr Bilder vom Mittwochstreffen in Huskvarna im Motorclassic-Archiv:

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Bilmaessa in Jönköping:

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