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impossible project © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
impossible project © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
impossible project © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
impossible project © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
impossible project © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
Zuschnitt der Rahmen mit Schweissbrenner © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
Zuschnitt der Rahmen mit Schweissbrenner © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
Sandstrahlen der Rahmen © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
fertig aufgehängt © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
fertig aufgehängt © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
Vernissage im Haus der Fotografie, Wien © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
Vernissage im Haus der Fotografie, Wien © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
Vernissage im Haus der Fotografie, Wien © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
Vernissage im Haus der Fotografie, Wien © Wolfgang Simlinger für motorclassic.at
Polaroid – Autos einmal anders fotografiert

Die meisten von uns können sich noch an die Sofortbildkameras erinnern: in den 70er und 80er Jahren waren sie der Hit: unmittelbar nach der Aufnahme kam aus der kamera ein meist quadratisches Bild heraus und war in wenigen Minuten fertig entwickelt. Obwohl Polaroid im Vergleich zu anderen Aufnahmeverfahren schweineteuer war, war es außerordentlich populär.
Ein Bild sofort nach der Aufnahme in den Händen zu halten, das hat schon was.

Mit dem Siegszug der Digitalfotografie wurde Polaroid zusehends unmodern und wurde 2008 schließlich komplett eingestellt. Der Wiener Florian Kaps rettete mit seinem „impossible project“ diese Stück Fotogeschichte vor dem Verfall und bietet nach wie vor Filme für alte Polaroid-Kameras an. Das Bildergebnis sieht dem originalen Polaroid verblüffend ähnlich, die Handhabung des Films ist allerdings schwieriger geworden: so müssen die Bilder unmittelbar nach der Belichtung dunkel gehalten werden, ansonsten gibt es helle Flecken.

Im Vorjahr fand ich im Keller eine alte Polaroid-Kamera. Ich hatte die Kamera das letzte Mal vor 10 Jahren bei einer Veranstaltung eingesetzt, sie aber mangels Film nicht mehr benutzt. Nach einigen Probeaufnahmen auf impossible Film kam mir die Idee, alte Autos damit zu fotografieren. Die Anmutung des Bildmaterials passt gut zu den alten Fahrzeugen, die Aufnahme war etwas schwierig, da die Kamera nur über minimale Einstellmöglichkeiten verfügt.
Trotzdem gelangen mir im Laufe des Jahres einige lustige Aufnahmen, die im November bei einer Austellung im Haus der Fotografie gezeigt wurden. Wenige Tage vor der Ausstellung bereitete mir allerdings die Präsentation der Bilder noch immer Kopfzerbrechen. Wie konnte ich Bilder im Format 10x10 so präsentieren, dass es auch halbwegs ansprechend und originell wirkt?

Die Idee hatte ich zusammen mit Dieter Serglhuber von Klassisch Mobil: in seiner Werkstatt fand sich das Dach eines alten Mini. Aus dem Dach wurden mit dem Schneidbrenner rechteckige Platten geschnitten, sandgestrahlt und mit Löchern versehen. Auf diese Platten wurden nun die Bilder aufgeklebt und wenige Tage später bei der Vernissage präsentiert.